Lange, aber landschaftlich abwechslungsreiche Bergwanderung auf wenig befahrenen Güterwegen, Forststraßen sowie stellenweise steilen und felsigen Pfaden. Den Anstieg bis zur Schafbergalpe – immerhin über 750 Höhenmeter – kann man sich durch eine Fahrt mit der Schafbergbahn ersparen.
Besonders aussichtsreich ist die 4. Etappe, die von St. Wolfgang nach St. Gilgen führt. Zuerst geht es hinauf zur prächtig gelegenen Schafbergalm, zum Ende hin wandert man auf dem romantischen Uferweg entlang des Wolfgangsees nach St. Gilgen.
Wegbeschreibung:Vom Tourismusbüro in St. Wolfgang am östlichen Portal des Tunnels der Umfahrungsstraße gelangen Sie auf der Straße in kurzer Zeit zum Marktplatz vor der Wallfahrtskirche. Am Beginn des Platzes (Wegweiser) wandern Sie rechts durch die Florianigasse und dann über den Kalvarienbergweg bis zur ersten Kapelle. Links davon geht’s auf Stufen bergauf, bei einer Abzweigung abermals nach links und über den schattigen Malersteig auf eine Anhöhe.
In der Folge gehen Sie über Stufen hinab zu einer Kreuzung und auf der Bergstraße 50 m hinauf. Dann links auf einem Steig zum Dittlbach (Landesgrenze zwischen Oberösterreich und Salzburg) und jenseits des Baches hinauf zur Jausenstation Aschinger. Dort beginnt der breite Schafbergweg, der abschnittsweise steil zur Dorneralm (1.020 m) hinaufführt. Weiter durch den Wald ansteigend hinauf zum Rand der Schafbergalpe (1.304 m; Station der Schafbergbahn). 2:00 h
Der Weiterweg (Nr. 20/804) führ nun bergab nach Winkl. Zuerst geht’s kurz auf der Forststraße weiter, dann rechts durch Wald hinunter, wobei zweimal die Waldstraße überquert wird. Unten in der Siedlung Winkl (600 m) zweigen Sie vor dem Haus Sonnwinkel links Richtung „Fürberg“ ab und wandern am Waldrand entlang, an der Siedlung Aich vorbei und zu einer Straße, auf der Sie zum Wolfgangsee und zum Hotel & Gasthof Fürberg (545 m) hinabspazieren. 1:00 h
Die letzte Wegetappe bringt einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt, nämlich die Wanderung auf dem zauberhaften Uferweg nach Brunnwinkl und nach St. Gilgen (545 m). 1:00 h
Tipp des Autors:Hinweis: Die Schafbergbahn startet um 9:15 Uhr im Schafbergbahnhof an der Robert-Stolz-Straße im Westen des Ortszentrums. www.schafbergbahn.at
Hinweis: Zur Schafbergalm kann man auch ganz gemütlich mit der Zahnradbahn von St. Wolfgang aus fahren. Man erspart sich dabei 2 Stunden Gehzeit, muss aber von der Bahnstation ca. 10 Minuten zum oben genannten Wegweiser absteigen.
Gipfelabstecher auf den Schafberg (1.782 m) – siehe Tour G3, S. 243. Wanderer, die im Hotel auf dem Schafberggipfel übernachtet haben, brauchen beim Abwärts-wandern über den besonders aussichtsreichen Steig ungefähr 1 Stunde, um zur Schafbergalm zu kommen. 1:30 h.
Sicherheitshinweise:Für alle Etappen benötigen Sie Wander- bzw. Bergschuhe mit Profilgummisohle sowie wind- und regendichte Kleidung.
Reservewäsche zum Wechseln und eine kleine Notfallapotheke sollten ebenfalls im Rucksack sein. Wieviel Proviant Sie einpacken – das richtet sich nach der Anzahl an Einkehrmöglichkeiten. Auf jeden Fall sollten Sie genug zu Trinken mitnehmen. Teleskopstöcke sind vor allem beim Bergabgehen hilfreich.
Weitere Infos und Links:Mit freundlicher Zurverfügungstellung der Wegbeschreibungen durch den KOMPASS-Verlag und Wolfgang Heitzmann.
Weitere Informationen unter trail.salzkammergut.at
Hier erwarten Sie hausgemachte Jausenspezialitäten, warme Imbisse, Mehlspeisen, gr. Kinderspielplatz.
Mi bis So 11.00 bis 19.00 Uhr
Mo + Di Ruhetag
Jul - Aug nur Di Ruhetag und von 10.00 - 20.00 Uhr
Hier wurde die Mutter Mozarts geboren. Ebenso untrennbar verbunden mit St. Gilgen ist auch Nannerl, Mozarts Schwester. Im ehemaligen Bezirksgericht von St. Gilgen ist heute das Museum untergebracht. Das „Pflegehaus“ wurde ursprünglich vom Großvater Mozarts aufgebaut (1718-1720). Von seiner Erbauung bis fast in die Gegenwart diente das Haus als Pfleg- oder Bezirksgericht. 2002 erfolgte die Schließung des Bezirksgerichtes St. Gilgen. 2005 wurde das Haus vom Kulturverein Mozartdorf erworben und in ein Kultur- und Veranstaltungshaus, das heutige Mozarthaus St. Gilgen, umgebaut. Es erstrahlt nun im neuen Glanz. Während der Sommermonate können Besucher das Museum mit Souvenirshop und Cafe entdecken. Regelmäßige Kulturveranstaltungen laden zum Kulturgenuss ein. www.mozarthaus.info
Der erste Kirchenbau in St. Gilgen stammt etwa aus dem Jahr 1300 und wurde dem Heiligen
Ägidius geweiht. Unter Pfleger Franz Anton
Berchtold von Sonnenburg, dem Gemahl von Mozarts Schwester Nannerl, wurde die
Pfarrkirche 1767‑1769 gänzlich
umgestaltet. Der Kirchturm erhielt 1705-1728
seine heutige Gestalt. Das Deckengemälde zeigt die Aufnahme des Kirchenpatrons in den Himmel. Die Kirche ist einheitlich im Stil des Barock ausgestattet, besonders
hervorzuheben sind die 1695 von Simeon Friess geschaffenen Figuren am
Hochaltar, die Paul Troger zugeschriebenen Altarblätter der beiden
Seitenaltäre und eine von Meinrad Guggenbichler stammende Madonna.
Katholische Pfarr- & Wallfahrtskirche mit dem berühmten, gotischen Flügelaltar von Michael Pacher und kultisch wichtigem Steinheiligtum, Reliquien und Votivbilder.
Sagen, die den Aufenthalt des Hl. Wolfgang schildern. Weltberühmte und in der Wissenschaft behandelte Kultstätte. Einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Europas, der noch starken Zuzug hat. Starke Strahlung im Mittelteil der Kirche. Alter der Kultstätte unbekannt, vermutlich vorchristlich. Die Kirche geht mindestens auf das 12. Jahrhundert zurück. Das Steinheiligtum wurde 1713 mit einer Kapelle überbaut. Neben der Kirche ist der Wolfgangbrunnen, der keine kultische Überlieferung aufweist.
KIRCHENFÜHRUNGEN in ST. WOLFGANG
Rundgang durch den Markt: tausendjährigen Geschichte von St. Wolfgang mit Sehenswürdigkeiten und Wallfahrtskirche, mit dem weltberühmten Flügelaltar von Michael Pacher und anderen zeitlosen Kunstschätzen.
Kirchenführung durch unseren Guide: € 3,00 pro Person jedoch ein Mindestbeitrag von € 40,00
Kirchenführung durch ihren eigenen Guide: € 2,00 pro Person jedoch ein Mindestbeitrag von € 30,00
bei Kirchenbesuch ohne Führung: keine Kosten
Für Informationen beim Kontakt anfragen.