Lange Tal- und Waldwanderung auf Güterwegen, Forststraßen und gut markierten Pfaden.
Einst gingen Knechte auf dem„Glankerlweg“ von Hof zu Hof, umnach Arbeit zu fragen. Heute sucht (und findet) man dort Naturerlebnisse – und den Auftakt zur letzten Etappe des Salzkammergut BergeSeen Trails. Und auch diese bietetwieder eine ganze Reihe interessanter Erlebnispunkte – von den Schotterbänken der Alm über den sagenumwobenen Laudachsee bis zum „Hausberg“ von Gmunden.
Wegbeschreibung:Vom Tourismusbüro im ÖAV- Bergsteigerdorf Grünau folgen Sie der Hauptstraße talauswärts bis zur nahen Raiffeisenkasse.
Dahinter zweigen Sie links auf den Flößerweg ab, gehen am Freibad vorbei und über die Grünaubachbrücke. 300 m geht’s der Alm entlang, bis Sie hinter dem Gasthof „Einkehr“ links auf einem Steg die Alm überqueren. Drüben wandern Sie flussabwärts auf dem Flößerweg durch den Uferwald und an der Wehr der Redlmühle vorbei. Im etwa 3,5 km entfernten Ortsteil Almegg wird die Landesstraße unterquert. Nach weiteren 1,5 km auf dem Flößerweg neben der Alm gelangen Sie links auf der Grubbachstraße zur Bahnstation Kothmühle (528 m) hinauf. 1:15 h
Links zur Landesstraße, neben dieser rechts über den Bahnübergang und nach 250 m links auf den Güterweg „Zu Brunn“ abbiegen. Nach 400 m biegen Sie rechts auf den Waldweg ab, folgen ihm zur Einmündung des Schaumburgweges und gehen links durch die Siedlung weiter. Geradeaus über eine Kreuzung und auf der anschließenden Mayrhofstraße ca. 800 m bis zu einer Querstraße nahe einem Flugfeld, vorbei an einer modernen Kapelle. Einige Schritte nach rechts, dann links auf einem beschilderten Gehweg über die Wiese zum Güterweg „Hochbuchegg“, wo Sie der Beschilderung zum Laudachsee (Nr. 413) folgen. In Serpentinen durch die Wald- und Wiesenhänge unter dem Steineck empor (da und dort besteht ein Abkürzungspfad). So erreichen Sie den Bauernhof Hochbuchegg (742 m). 45 Minuten
Dort beginnt der etwa 6 km lange Übergang zum Laudachsee. Auf der Forststraße (Nr. 413) in den Wald und dort links auf einem Pfad bergauf. Ab 800 m Seehöhe marschie-ren Sie wieder auf dem Forstweg zur Jagdhütte in der Schrattenau (981 m). Vorbei an einer Abzweigung und gleich danach links weiter. In der Folge können Sie – stets der Beschilderung „Laudachsee“ folgend – ein Stück rechts auf einen Pfad ausweichen. Schließlich zweigt der letzte Wegweiser rechts hinab zum Laudachsee (914 m) – dort erwartet Sie ein Traumblick zum Felsdreikant des Katzensteins (1.349 m) und zum viel mächtigeren Traunstein (1.691 m). Neben dem sumpfigen Nordufer kommen Sie rasch zur schon anno 1285 erstmals erwähnten Ramsaualm, die sich heute für eine genussvolle Einkehr empfiehlt. 2:00 h
Tipp des Autors:Hinweis: Die Grünberg-Seilbahn fährt bis 17 Uhr (im Juli/August an Wochenenden bei schönem Wetter bis 18 Uhr. Aktuelle Betriebszeiten: www.gruenberg.info
Hinweis: Busverbindung (Linie 533) von Grünau nach Gmunden (Bahnhof). Traunsee-Tram vom Seebahn-hof Gmunden zum Bahnhof Gmunden.
Sicherheitshinweise:Für alle Etappen benötigen Sie Wander- bzw. Bergschuhe mit Profilgummisohle sowie wind- und regendichte Kleidung.
Reservewäsche zum Wechseln und eine kleine Notfallapotheke sollten ebenfalls im Rucksack sein. Wieviel Proviant Sie einpacken – das richtet sich nach der Anzahl an Einkehrmöglichkeiten. Auf jeden Fall sollten Sie genug zu Trinken mitnehmen. Teleskopstöcke sind vor allem beim Bergabgehen hilfreich.
Weitere Infos und Links:Mit freundlicher Zurverfügungstellung des Textes durch den KOMPASS-Verlag und Wolfgang Heitzmann.
Weitere Informationen unter trail.salzkammergut.at
Herzlich willkommen auf diesem Stützpunkt!
Hier haben wir alle wichtigen Informationen für den Besuch bei uns zusammengestellt. Jeder Reiter hält weitere Details zur Ausstattung, Anreise und Zustieg sowie Touren-Vorschläge bereit.
Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben, setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Der Grünberg (bei Gmunden) ist ein beliebter Wander- und Schitourenberg, der bei fast jedem Wetter gerne begangen wird. Von diesem leicht erreichbaren Ziel eröffnet sich die Aussicht auf die Norgseite des Traunsteins, den Traunsee, den Dachstein, auf das Höllengebirge und über das Alpenvorland bis in den Hausruck und nach Wels. In der Übergangszeit ist am Gipfel oft Sonne, wenn der Nebel über dem Traunsee und dem Flachland liegt
Geschichte und Keramik im K-Hof.
Der K-Hof bietet auf 2000 m2 Ausstellungsfläche in 14 barrierefrei zu erreichenden Schauräumen einenchronologischen Querschnitt durch die Geschichte der Stadt Gmunden und des Traunseegebietes von den erdgeschichtlichen Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Der Schwerpunkt Keramik zieht sich als „Roter Faden“ durch sämtliche Ausstellungsräume.
Erd- und Kulturgeschichte im K-Hof.
Naturraum und Bodenschätze am Traunsee beeinflussten die kulturgeschichtliche Entwicklung der Menschen. Salz prägte über Jahrhunderte die Wirtschaft der Stadt. „Traunsee-Marmor“ dient bis heute als wertvoller Baustein. Ton ist der Rohstoff für die Herstellung der Gmundner Keramik. Weltbekannte Fossilien aus dem „Gschliefgraben“ sind Zeugen der wechselvollen Erdgeschichte. Traun und Traunsee, die in und nach den Eiszeiten entstanden waren, begünstigen Verkehrswege und Tourismus. Gegen Voranmeldung werden für Gruppen auch das Schleifen und Polieren von Steinen sowie geführte Wanderungen entlang des Gmundner Jahrtausendwegs und zum Gschliefgraben angeboten.
Sanitärgeschichte im K-Hof.
Als kulturhistorischer Beitrag zur Geschichte der Gebrauchskeramik präsentiert sich das weltweit einzigartige Museum für historische Sanitärobjekte im K-Hof. Es beleuchtet neben der Sanitärkeramikproduktion auch den Wandel bei den Hygienestandards und vermittelt zudem eine spannende Geschichte rund ums sogenannte „Stille Örtchen“. Auch wenn die Erfindung des neuzeitlichen Wasserklosetts bereits in das ausgehende 16. Jahrhundert datiert, dauerte es noch lange, bis es Leibstühle, Zimmerklosetts oder Nachttöpfe in den Haushalten verdrängen sollte.
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