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Wagnerbauer-Mariennische und Hausbild

St. Lorenz am Mondsee, Oberösterreich, Österreich

Bis zum Neubau des Stalles 1986 gab es auf der Rückseite des Hauses eine kleine Andachtsstätte.

Diese existierte sicher bereits 1956. Wann sie errichtet wurde, ist nicht bekannt. Es war ein überdachter Teil an der Hausmauer. Nach der Umgestaltung des Gebäudes war dafür kein Platz mehr. Es wurde daher die Nische an der Straßenseite angebracht. Das Marienbild – auf Leinen gemalt – stammt noch von der ursprünglichen Kapelle. Der Text unter dem Bild lautet: „Jungfrau deren Reinigkeit keiner Sünde Mal entweiht. Mutter voll der Liebe und Gnade – leit uns auf der Tugend Pfade!“
Wurde früher für die Kapelle ein Maikranz angefertigt, so wird nun die Mariennische mit Blumen geschmückt. Diese Aufgabe wird in der Familie von Generation zu Generation übertragen und mit viel Liebe ausgeführt.
Vom Ursprung der Gemälde an der Südseite des Hauses weiß man heute nichts mehr. Das Bild über der Eingangstür (hl. Sebastian) wurde, wie die Inschrift bezeugt, 1946 von Maler Reisenbichler restauriert. Im Zuge der Erneuerung der Fassade wurde es 1997 nachgemalt.

Bei dieser Renovierungsarbeit stieß man auf eine zugemauerte Nische. Als sie freigelegt wurde, fand man zur großen Überraschung aller ein Gemälde, gekrönte Maria mit Kind darstellend, darunter die Jahreszahl 1713 und die Buchstaben M und S. Nach Beratung mit Dr. Walter Kunze wurde das Bild 1997 nachgemalt und die Nische auf der Südseite wieder errichtet.

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