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Thomas Bernhard-Literatur Salzkammergut Festwochen Gmunden

Gmunden, Oberösterreich, Österreich

Diese Veranstaltung liegt in der Vergangenheit.


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Über Thomas Bernhard sprechen: Claus Peymann, David Schalko, Sepp Schellhorn; Moderation: Martin Traxl

 

Programm:
Diskussion
Claus Peymann
Sepp Schellhorn
David Schalko
Moderation: Martin Traxl

Thomas Bernhard - zu Lebzeiten verrissen, verdammt, verteufelt, aber auch bestaunt, bewundert und bejubelt - ist in diesem Widerspruch auch 30 Jahre nach seinem Tod existent. Auf der ganzen Welt gelesen und gespielt, scheidet er in Österreich noch immer die Geister. Für die einen ist er der Nestbeschmutzer, für die anderen ein wahrer Nationaldichter, der gerade heute fehlt. Thomas Bernhard liebt Österreich - „ein so schönes Land“ - und hasst den Staat in all seinen negativen Erscheinungen.

Info:
CLAUS PEYMANN, Regisseur und Theaterdirektor, 1937 in Bremen geboren. Erste Inszenierungen an der Studiobühne der Universität Hamburg, darunter Brechts „Antigone des Sophokles“. 1966 spektakuläre Uraufführung der „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke in Frankfurt am Main am TAT(Theater am Turm).
1970 zusammen mit Peter Stein und Dieter Sturm Neugründung der Berliner Schaubühne. Gastinszenierungen an großen Bühnen und an den Salzburger Festspielen.
1974-1979 Schauspieldirektor des Stuttgarter Staatstheaters,
1979-1986 Direktor des Schauspielhauses Bochum,
1986-1999 Direktor des Burgtheaters, dessen Ehrenmitglied er ist.
Von 1999-2017 Intendant des Berliner Ensembles.
Claus Peymanns Inszenierungen gastierten sehr oft beim Berliner Theatertreffen und wurden zu Gastspielen auf der ganzen Welt eingeladen. Er inszenierte Klassiker (Kleist, Goethe, Lessing, Shakespeare, Brecht) und immer wieder neue Stücke, bisher 46 Uraufführungen. 13 Uraufführungen von Thomas Bernhard, darunter 1988 „Heldenplatz“, der größte Theaterskandal der letzten Jahrzehnte. Von Peter Handke inszenierte er 11 Uraufführungen, er inszenierte Peter Turrini-,Elfriede Jelinek-,Christoph Ransmayr-Uraufführungen.
Zusammen mit Hermann Beil erhielt er den Berliner Theaterpreis, er wurde mit dem Lessing-Preis und mit einem NESTROY für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Sein von Jutta Ferbers im Berliner Alexander Verlag herausgegebenes Buch MORD UND TOTSCHLAG, erschien in 3. Auflage.
Zusammen mit Maria Happel und Hermann Beil spielt er Thomas Bernhards Dramolette CLAUS PEYMANN KAUFT SICH EINE HOSE UND GEHT MIT MIR ESSEN. Seit zwei Jahren viele Auftritte als Bernhard-Rezitator. Am Burgtheater inszeniert Claus Peymann in der Spielzeit 2018/19 Eugene Ionescos Farce „Die Stühle“.

DAVID SCHALKO, Regisseur und Autor, wurde 1973 geboren.
Bekannt wurde er in Österreich mit der "Sendung ohne Namen", die ab 2002 ein völlig neues Genre im Fernsehen begründete. Es folgten zahlreiche preisgekrönte Formate im Rahmen der ORF Donnerstag Nacht.
Zu seinen wichtigsten fiktionalen Filmarbeiten zählen Aufschneider mit Josef Hader, die Mockumentary Das Wunder von Wien, der Kinofilm Wie man leben soll nach einem Roman von Thomas Glavinic und die international preisgekrönte Mini-Serie Braunschlag, die in Österreich zur erfolgreichsten Serie seit 20 Jahren avancierte und u.a. mit dem „Spezialpreis der Jury“  bei der Romy Verleihung 2013 ausgezeichnet wurde.
Seine Mini-Serie Altes Geld („Die beste Serie seit Helmut Dietl“, Welt am Sonntag) erregte hohe internationale Aufmerksamkeit und wurde im Herbst 2015 erstmals ausgestrahlt. Altes Geld wurde bei der Cologne Conference 2015 prämiert sowie auch im Rahmen des 13. Sichuan TV-Festivals in Chengdu im selben Jahr.
2016 drehte er den ORF Landkrimi Höhenstrasse, der 2017 mit dem Deutschen Fernsehkrimipreis ausgezeichnet wurde.
Die mehrteilige Fernseh-Adaption von Fritz Langs Filmklassiker M – Eine Stadt sucht einen Mörder aus dem Jahr 1931 drehte er Anfang 2018 und zeichnete dabei für das Drehbuch (gemeinsam mit Evi Romen) und Regie verantwortlich.
Als Romanautor verfasste er zwei Romane im Czernin Verlag: „Frühstück in Helsinki“ (2006) und „Weisse Nacht“ (2009) sowie den Erzählband „Wir lassen uns gehen“ (2007). 2013 erschien sein Roman „Knoi“ im Jung und Jung Verlag.
Im April 2018 erschien sein aktueller Roman „Schwere Knochen“ bei Kiepenheuer & Witsch.

SEPP SCHELLHORN, Jahrgang 1967 ist seit 2014 NEOS Abgeordneter zum Nationalrat und Sprecher für Finanzen, Wirtschaft & Industrie, Tourismus, Kunst & Kultur und Energie Weiters ist er in seiner Heimat als Hotelier („Der Seehof“ in Goldegg) und Gastronom tätig (u.a. Restaurant M32 in Salzburg).
Er engagiert sich mit großer Leidenschaft im Kulturbereich und hier insbesondere im Bereich der Literatur. Mit dem „Sepp-Schellhorn-Stipendium“ werden seit 2011 4 mal jährlich „Artist in Residence-Stipendien“ an Autoren und Künstler vergeben. Zudem ist Schellhorn ein großer Bewunderer Thomas Bernhards und rief 2012 die alljährliche, mehrtägige Veranstaltung „Verstörungen – Ein Fest für Thomas Bernhard" ins Leben.

MARTIN TRAXL, Journalist, Autor, Regisseur, Moderator, seit 2007 ORF-Kulturchef im Fernsehen, Gründer und Leiter zahlreicher Radio- und TV-Formate wie Leporello, Balkan Express, Songbook, Kulturmontag, Der Geschmack Europas usw. Texte zu Kunst, Musik, Kulinarik und Literatur in verschiedenen Publikationen.

Stadttheater Gmunden

Theatergasse 7, 4810 Gmunden

+43 7612 794-400
kulturabteilung@gmunden.ooe.gv.at
http://www.stadttheatergmunden.at


Allgemeine Preisinformation

EUR 29,- bis EUR 39,-

  • Für Jugendliche geeignet
  • Für Senioren geeignet
  • Für Alleinreisende geeignet
  • Mit Freunden geeignet
  • Zu Zweit geeignet

Für Informationen beim Kontakt anfragen.

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